Lehrwerkstatt
Kokerei Hansa, Dortmund
Projektzeitraum
2021 – voraussichtlich 2027
Leistungsbild
Generalplanung
Auftraggeber
Stiftung Industriedenkmalpflege
Nutzer
IGA 2027 Ruhr
Tragwerk
SOCOTEC Ingenieure AG
Brandschutz
brandwerk solution
Haustechnik
ISW Ingenieur GmbH
Bildnachweise
Fotos: planinghaus architekten
Qualifizierung für eine neue Nutzung (in Progess…)
Das 1928 auf der weißen Seite der Kokerei Hansa als Benzolfabrik errichtete Gebäude ist ortsprägender Bestandteil der ehemaligen Kokerei Hansa in Dortmund Huckarde. Es wurde nach Ende des Zweiten Weltkriegs zur Lehrwerkstatt umgebaut und bildet als höchstes Gebäude der Umgebung noch heute einen markanten Hochpunkt am nördlichen Abschluss des Industriedenkmals.
Im Zuge der Transformation des Areals wird das Gebäude denkmalgerecht saniert und schrittweise für neue Nutzungen qualifiziert. Grundlage hierfür bildet eine umfassende Instandsetzung der Gebäudehülle und des Tragwerks sowie die Wiederherstellung charakteristischer architektonischer Elemente. Mit der Rückführung der großformatigen Fensteröffnungen auf ihre bauzeitlichen Proportionen wird die ursprüngliche vertikale Gliederung der Fassade wieder ablesbar und der Blick in die umgebende Landschaft neu eröffnet.
Im Zuge der 2027 im Ruhrgebiet stattfindenden Internationalen Gartenausstellung (IGA) kommt der Kokerei Hansa als Dortmunder „Zukunftsgarten“ eine Schlüsselrolle zu. Die Lehrwerkstatt markiert dabei einen Gelenkpunkt zwischen Industriedenkmal und dem neu entstehenden Energie Campus. Während der IGA soll das Erdgeschoss der Lehrwerkstatt als öffentlich zugängliches Forum genutzt werden. Damit wird die Lehrwerkstatt zu einem wichtigen Baustein in der räumlichen und inhaltlichen Verbindung von Industriedenkmal, Landschaftsraum und zukünftigen Nutzungen.
Das Projekt befindet sich derzeit in Bearbeitung. Auf Grundlage der durchgeführten Untersuchungen und der erarbeiteten Maßnahmen wird die denkmalgerechte Sanierung vorbereitet und ab 2026 schrittweise baulich umgesetzt.

